CONTAINERLANDSCAPE
Panoramaartig entwickeln sich die neuen quer-
formatigen Bilder mit den Containern zu einer ausgedehnten Architekturlandschaft. Die Bilder der ersten Serie aus diesem Zyklus waren quadratisch und dadurch in der Hängung kombinierbar, sodass die Hängung installativ der Raumsituation angepasst werden konnte. So entstand ein Tableau, komponiert aus vielen Einzelteilen.
Die Variabilität und Veränderbarkeit der Konstel-
lation sind nun der Ruhe in den neuen Querformaten gewichen. Die Verwandtschaft zur Skyline einer Grossstadt kommt hier noch mehr zum Ausdruck. Das Blau des Himmels schneidet Kluften, Strassenfluchten zwischen die farbigen Kuben, die aufeinander gestapelt zu veritablen Wolkenkratzer werden.
In Streifen aufgetragen und als Striemen wegge-
kratzt, beschränkt sich hier die Malerei auf die Vertikale. Die Streifenraster überlagern die gerillten Wände der Container. Das Format geruhigt die Komposition, träge liegen die aufgetürmten Transportobjekte da. Das Architektonische an den Stapelungen ist evident, doch könnte auch das Death Valley mit seinen Felszinnen und Steilwänden aus der Erinnerung auftauchen.
Franz Mäder
Rosa Lachenmeier
CONTAINERLANDSCAPE
Dieses Heft erschien 2004 in der Edition Franz Mäder Galerie, Basel als Ergänzung zu CONTAINER.
15 x 21 cm, 8 Seiten, farbige Abbildungen,
Text von Franz Mäder.
copyright für folgenden Text: Franz Mäder, Basel.